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Ratgeber

Self-Publishing-Checkliste: die kompakte Version zum Abhaken

Die kompakte Version für alle, die schon wissen, worum es grob geht, und nur noch eine Reihenfolge zum Abhaken brauchen. Für Hintergründe und Erklärungen zu jedem Punkt: ausführlicher Einsteiger-Guide →

Vor der Veröffentlichung

  • [ ] Manuskript final lektoriert — mindestens ein zweiter Blick von aussen, unabhängig davon ob professionell oder durch erfahrene Testleser
  • [ ] Distributionsstrategie entschieden — exklusiv über Amazon KDP Select (inkl. Kindle Unlimited) oder breit über mehrere Plattformen (Tolino, Kobo, Apple, Google Play)
  • [ ] ISBN besorgt — eigene kaufen, wenn eine breite Distribution geplant ist; Amazons kostenlose ISBN reicht nur, wenn dauerhaft exklusiv bei Amazon geplant ist
  • [ ] Preis festgelegt — bei Amazon: 70% Tantieme nur zwischen $2.99 und $9.99, ausserhalb davon 35%
  • [ ] Cover in Auftrag gegeben oder erstellt — Genre-Konventionen beachten, nicht nur persönlichen Geschmack

Sprachen & Formate

  • [ ] Zielsprachen definiert — lohnt sich eher bei Serien oder bereits laufenden Verkäufen im Heimmarkt als beim allerersten Buch
  • [ ] Hörbuch ja/nein entschieden — kein Muss beim Debüt, aber ein Kanal, der mit wachsender Backlist relevanter wird
  • [ ] Ebook- und Print-Version geplant — beide, nur eine, oder gestaffelt (erst Ebook, Print später)?

Vertrieb & Sichtbarkeit

  • [ ] Metadaten vorbereitet — Klappentext, Kategorien, Keywords (entscheidend für Auffindbarkeit in Shops)
  • [ ] Veröffentlichungstermin gesetzt — mit ausreichend Vorlauf für Cover, Lektorat, evtl. Übersetzung
  • [ ] Erste Rezensionen eingeplant — Testleser/ARC-Leser vor dem offiziellen Launch-Tag

Nach der Veröffentlichung

  • [ ] Verkaufszahlen nach 4-6 Wochen prüfen — Basis für die Entscheidung, ob sich Übersetzung/Hörbuch für dieses Buch lohnt
  • [ ] Backlist-Strategie im Blick behalten — Einzeltitel verkaufen sich selten so gut wie ein wachsender Serien-/Backlist-Katalog

Die Reihenfolge oben verursacht die wenigsten Umwege — die häufigste Falle ist, das Cover erst ganz am Schluss anzugehen, obwohl professionelle Coverdesigner oft mehrwöchige Vorlaufzeiten haben.